Spitztechnik
Bei Innenwänden und Decken in Sichtbeton müssen die Fugen zwischen den Betonblöcken gefüllt und die Flächen soweit bearbeitet sein, dass sie vernünftig glatt und eben sind. Vorsprünge und Lunker von mehr als 6 mm sollten nicht mehr vorhanden sein.
Die Elektrik muss verlegt sein und Einbaudosen sollten nach dem Einbau höchstens 2 mm vorstehen.
Alle Überstände müssen entfernt werden. Größere Schäden kann man gut mit einer Spezialmischung beheben: 3 Teile Alltek Spritzspachtel werden gemischt mit 1 Teil Portland-Zement und etwas Wasser, um die Konsistenz einzustellen.
Sehr effektiv arbeitet man dann mit dem 380-V-Spritzgerät von Alltek.
Direkt nach dem Spritzvorgang sollte das Ausgleichen beginnen - am besten mit den Flächenspachteln von ICP. Die Decke kann vom Boden aus bearbeitet werden, wenn man eine Spachtelverlängerung benutzt. Überschüssiges Material wird abgezogen und für die Wiederverwendung in den Trichter gegeben.
Außenecken könen gut mit Eckwinkeln ausgebildet werden. Sie werden einfach in den Spachtel gedrückt und so festgeklebt.
Nach der Trocknung, also meist am nächsten Tag, wird eine zweite Schicht aufgebracht. Diese kann auch, z.B. bei Decken, mit Struktur gespritzt werden, was etwas Übung erfordert, aber eine schöne weiße Schlußbeschichtung gibt, die auch über gute Akkustikeigenschaften verfügt. Wände werden meist geglättet.
Ein Anstrich kann meist nach 24-48 Stunden aufgebracht werden. Die relative Feuchtigkeit der Fläche darf aber auf keinen Fall 20% überschreiten.